Otto-Weerth-Preis des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe e.V.
Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe e.V. vergibt zum Gedenken an seinen langjährigen Vorsitzenden den Otto-Weerth-Preis.
Durch den Preis sollen der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert, die naturwissenschaftliche Forschung sowie die Forschung zur Ur- und Frühgeschichte, Geschichte, Landeskunde, Volkskunde und Kunstgeschichte des ehemaligen Landes Lippe angeregt sowie die Beziehungen zwischen der Region und den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe verstärkt werden.
Der Preis in Höhe von mindestens 2.000 Euro für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zu den genannten Bereichen wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen oder -wissenschaftler verliehen, deren Arbeiten noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht oder mit Preisen ausgezeichnet sind.
Der Preis kann geteilt werden. Eine Rechtspflicht zur Verleihung besteht nicht. Eigenbewerbungen sind zulässig.
Die Auswahl und Bewertung der Arbeiten geschieht durch eine mindestens fünfköpfige Jury, bestehend aus dem Vereinsvorsitzenden, seinen Stellvertretern sowie weiteren Mitgliedern.
Der Rechtsweg bei der Auswahl und Bewertung der Arbeiten sowie bei der Verteilung des Preises ist ausgeschlossen.
Die mit dem Otto-Weerth-Preis ausgezeichneten Personen werden zum Thema ihrer Arbeit vor dem NHV einen Vortrag halten. Sie können Ergebnisse ihrer Arbeit in den Publikationsorganen des Vereins veröffentlichen.
Bei den ersten fünf Verleihungen waren 1. Preisträgerinnen bzw. Preisträger mit ihren Dissertationen:
- Annette Hennigs, „Gesellschaft und Mobilität. Eine Sozialgeschichte der Straßen am Fallbeispiel Lippe 1680-1820.“
- Cornelia Halm, Münster, „Conventus sororum de ordine predicatorum in Lemego.… Untersuchungen zum Dominikanerinnenkloster St. Marien in Lemgo.“
- Roland Siekmann, Bielefeld, „Eigenartige Senne. Zur Kulturgeschichte der Wahrnehmung einer peripheren Landschaft.“
- Wiebke Lisner, Hannover, „Die Hüterinnen der Nation? Hebammen in der Zeit des Nationalsozialismus. Am Beispiel des Landes Lippe.“
- Claudia Strieter, Münster, „Aushandeln von Zunft. Möglichkeiten und Grenzen ständischer Selbstbestimmung in Lippstadt, Soest und Detmold. “
Der Otto-Weerth-Preis wird hiermit zum 15.7.2010 zum sechsten Male seit dem Jahre 2000 ausgelobt. Das Preisgeld beträgt im 175. Jahr nach Gründung des Vereins 3.000 Euro.
Die Arbeiten - versehen mit einem kurzen Lebenslauf des Autors/der Autorin - sind bis zum 15.11.2010 an die nachfolgende Adresse zu senden:
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Ansprechpartner des Vereins ist Dr. Wolfgang Bender, Landesarchiv NRW Abt. OWL, Tel. 05231/766-111.
Quelle: H-Soz-u-Kult, 19.07.2010

