3 Promotionsstipendien
Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert und hat im November 2012 ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Forschung der Graduiertenschule ist in drei interdisziplinären Forschungsfeldern verortet:

  • Grundlagen und Formen des sozialen und politischen Wandels
  • Kulturelle und sprachliche Ordnungen
  • Infrastrukturen, Migrationen und Wissenstransfers.

Ein besonderes Merkmal des Forschungsprogramms ist die Untersuchung der Beziehungen zwischen Ost- und Südosteuropa und anderen Weltregionen.

An der Graduiertenschule sind jeweils mit Ost- bzw. Südosteuropabezug folgende Fächergruppen beteiligt: Geschichts-, Literatur- und Sprachwissenschaft, Kunst-, Sozial- sowie Rechtswissenschaft. Im Hinblick auf interregionale Vergleichs- und Transferstudien nehmen weitere Area Studies am Programm teil: Sinologie, Japanologie, Nordamerikanistik.

Nähere Informationen hier.

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien schreibt zum 15. November 2017 zunächst befristet für 18 Monate mit der Möglichkeit einer Verlängerung um maximal 24 Monate bis zu 3 Promotionsstipendien aus.

Die Promotionsstipendien werden in einer Höhe von 1.365 Euro pro Monat gewährt zuzüglich Reisemitteln, Sachkostenzuschüssen und gegebenenfalls Kinderbetreuungszuschlägen im Rahmen der Richtlinien der DFG.

Die Tätigkeit wird abhängig von der Betreuungssituation entweder an der LMU München oder an der Universität Regensburg aufgenommen.

Hauptaufgabe der Promovierenden ist die erfolgreiche Bearbeitung eines eigenständigen Promotionsprojekts, das einen Beitrag zu einem der Forschungsfelder der Graduiertenschule leistet. Vorausgesetzt wird die regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen und dem Qualifikationsprogramm der Graduiertenschule. Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien bietet optimale Rahmenbedingungen für exzellente Promotionsprojekte im Bereich der geistes-, kultur-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Forschung über das östliche und südöstliche Europa und seine Beziehungen zu anderen Regionen in einem internationalen Arbeitsumfeld in München und in Regensburg. Sie ist eingebunden in den Ost- und Südosteuropaschwerpunkt an den beiden Standorten, der neben den beiden Universitäten auch außeruniversitäre Einrichtungen umfasst. Die Veranstaltungen sind bilingual (Deutsch und Englisch). Deshalb werden entsprechende Sprachkenntnisse erwartet.

Voraussetzungen

  • sehr guter Hochschulabschluss (Magister, Master, Diplom, Staatsexamen) in den oben genannten Fächern
  • eigenständiges Forschungsvorhaben im Bereich der in der Graduiertenschule bearbeiteten Forschungsfelder
  • Aufgeschlossenheit für interdisziplinäre Fragestellungen und Sensibilität für Verflechtungs- und Raumperspektiven
  • Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Kenntnisse der Sprache des Untersuchungsgegenstandes

Bewerbungsunterlagen

  • Exposé des Dissertationsvorhabens von 4 – 6 Seiten
  • Zeit- und Arbeitsplan
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Qualifizierte Zeugnisse ab der Hochschulzugangsberechtigung
  • Abstract der Abschlussarbeit
  • ggf. Publikationsverzeichnis
  • Referenzen von zwei Hochschullehrern

Bitte reichen Sie Ihre vollständigen Unterlagen online ein unter
portal.graduatecenter-lmu.de/ocgc/gs-oses
Bewerbungsschluss ist der 23. Juli 2017.

Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten werden zum 5. Oktober 2017 zu einem persönlichen Gespräch mit den beiden Sprechern der Graduiertenschule, Vertreter/innen der Auswahlkommission und den künftigen Betreuer/innen des Dissertationsvorhabens nach München geladen. Der Verlauf dieses Gespräches entscheidet über die Annahme der Kandidatin / des Kandidaten als Stipendiat/in  der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien. Von Nachfragen vor dem 5. Oktober 2017 bitten wir abzusehen.

Die Graduiertenschule setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die Bewerbung von Frauen wird begrüßt. Als internationale Forschungseinrichtung fordert sie ausländische Interessent/innen gleichermaßen zur Bewerbung auf. Bei im Wesentlichen gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bevorzugt eingestellt. Bitte weisen Sie ggf. in der Bewerbung auf eine vorliegende Schwerbehinderung hin.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Caroline Fricke
Geschäftsführerin
Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien
Maria-Theresia-Straße 21
81675 München
Tel.: +49 (0)89/2180-5485
E-Mail: caroline.fricke(at)lmu.de

Dr. Heidrun Hamersky
Geschäftsführerin
Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien
Landshuter Straße 4
93047 Regensburg
Tel.: +49+941-943-5332
E-Mail: heidrun.hamersky(at)ur.de 

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Quelle: H-Soz-Kult, 22.05.2017