Herzog-Ernst-Stipendien der Fritz Thyssen Stiftung
Die vormalige Herzogliche Bibliothek auf Schloss Friedenstein in Gotha bewahrt eine der wichtigsten Sammlungen alter Drucke und Handschriften in der Bundesrepublik Deutschland. Das interdisziplinär ausgerichtete Forschungsprogramm
Herzog-Ernst-Stipendien der Fritz Thyssen Stiftung
an der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt-Gotha
Stichwort "Herzog-Ernst-Stipendien der Fritz Thyssen Stiftung"
soll der weiteren wissenschaftlichen Erschließung dieser Bestände dienen. Die Forschungsschwerpunkte liegen hierbei auf folgenden Themenbereichen:
- Kultur des deutschen und europäischen Fürstenhofes
- Wissens- und Wissenschaftskulturen sowie Kulturtransfer
- Rezeption und Geschichte der europäischen Literaturen
- Geschichte der Religionskulturen des klassischen Altertums, des Protestantismus und des Islam
- Philosophie/Literatur der deutschen und europäischen Aufklärung
- Heterodoxie, Dissidenz und Subversion 1600-1800
Für die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesen Beständen werden ab dem 01.03.2010
- Doktoranden-Stipendien (mtl. 1.100€ für max. 9 Monate, in begründeten Ausnahmefällen für max. 12 Monate) und
- Postdoc-Stipendien (mtl. 1.600 € für i.d.R. 6 Monate) sowie
- Kurzzeit-Stipendien (4-8 Wochen)
vergeben.
Die Unterlagen zu den Punkten 1., 2., 3. sowie ggf. 6. sind überdies in elektronischer Form beizufügen. Informationen zum Programm unter: www.uni-erfurt.de/forschungszentrum-gotha
http://www.uni-erfurt.de/forschungszentrum-gothaBewerberinnen/Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen (1. Ausgefülltes Formblatt (s. angegebene Homepage); 2. curriculum vitae; 3. Kurze Projektskizze (2-5 Seiten); 4. zwei Fachgutachten zum Projekt; 5. Zeugniskopien; 6. ggf. Publikationsliste) in 3-facher Ausfertigung unter dem Stichwort "Herzog-Ernst-Stipendien der Fritz Thyssen Stiftung" bis zum 30.10.2009 einzusenden an:
Vergabeausschuss, Herzog-Ernst-Stipendien der Fritz Thyssen Stiftung, Prof. Dr. Martin Mulsow, Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt, Postfach 10 05 61, 99855 Gotha/Germany
Quelle: DIE ZEIT vom 02.07.2009

