Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Mit seinem Sammlungsbestand von rund 1,2 Millionen Objekten vom Spätpaläolithikum bis zur Gegenwart ist das Germanische Nationalmuseum das größte kulturgeschichtliche Museum im deutschen Sprachraum. In der Zusammenarbeit der 15 verschiedenen Sammlungsbereiche sowie Archiv, Bibliothek und Institut für Kunsttechnik und Konservierung ist es das Ziel des Museums, seine breitgelagerten wissenschaftlichen Ressourcen in sammlungsübergreifenden wie auch sammlungsspezifischen Forschungsprojekten umfassend auszuschöpfen.

Das GNM verdankt seine Gründung den politischen und kulturellen Bestrebungen des bürgerlichen 19. Jahrhunderts. Von Anfang an verstand sich das „Nationalmuseum“ als „Eigentum der deutschen Nation“, wobei die Nation sich über die gemeinsame deutsche Sprache definiert. Im gemeinsamen kulturellen Erbe erkannte man ein identitätsstiftendes Element.

Als Forschungseinrichtung von internationalem Rang hat das Germanische Nationalmuseum deshalb gemäß seiner Satzung den Auftrag, „die Kenntnis der deutschen Geschichte zu verbreiten und zu vertiefen. Zu diesem Zweck hat es insbesondere die Zeugnisse der Geschichte, Kultur und Kunst aus dem deutschen Sprachraum wissenschaftlich zu erforschen, zu sammeln, zu bewahren und der Öffentlichkeit zu erschließen“.

Im Zentrum der Forschungstätigkeit steht die kulturgeschichtlich umfassende und methodisch aktuelle wissenschaftliche Bearbeitung der Sammlungsbestände. Die Untersuchung widmet sich Fragen zur Herstellung, Funktion und Wirkungsgeschichte ebenso wie zur räumlichen, zeitlichen und kulturgeschichtlichen Einordnung der Objekte.

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