KANON - XXX. Deutscher Kunsthistorikertag
Universität Marburg, 25.-29. März 2009

Die Geschichte der Kunst operiert mit Gültigkeitsvorstellungen, indem sie diese generiert, pflegt, bestreitet, überholt oder verwirft. Solche Kanones sind zugleich Grundlage und Gegenstand des Spektrums der Methoden und Perspektiven der Kunstwissenschaft, die ihrerseits an den Prozessen der Kanonbildung Anteil nimmt und diese aktiv beeinflußt, keineswegs nur dort, wo es um die Listung von denkmalwerten Objekten oder um sogenanntes Welterbe geht.

Das nunmehr sechzigjährige Bestehen des 1948 gegründeten Verbandes Deutscher Kunsthistoriker mag Anlaß mehr sein, einmal explizit und exemplarisch über Kanones in der Kunstgeschichte (im doppelten Sinne des Begriffs) zu reflektieren. Die Sektionen fragen dabei nach Gründen und Mechanismen des Zustandekommens von Kanones, nach Formen ihrer aktiven Konstituierung, ihrer Instrumentalisierung, ihrer Veränderung.

Neben den Programmsektionen wird es ein reichhaltiges Rahmenprogramm geben. Insbesondere das Angebot an Foren, das auf dem vergangenen Kunsthistorikertag in Regensburg sehr gut angenommen wurde, ist erheblich ausgeweitet.

Wir hoffen auf intensives Interesse und würden uns freuen, Sie im März 2009 in Marburg begrüßen zu dürfen.

Georg Satzinger
Erster Vorsitzender

Untertitel


Der 30. Deutsche Kunsthistorikertag wird veranstaltet vom
Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.
und dem Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Marburg
unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Hessen

KHT


30. Deutscher Kunsthistorikertag
25.-29. März 2009

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