Ortstermin V: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr

Samstag, 11.03.2017
14.00–16.00 Uhr
Treffpunkt: Info-Tresen im Eingangsbereich des Museums

Hinweis: Bitte bringen Sie unbedingt einen Personalausweis oder Pass sowie die der Tagungstasche beiliegende Eintrittskarte für das Militärhistorische Museum mit!

– alle Plätze belegt –
Gruppe A (max. 25 Personen)
Gruppe B (max. 25 Personen)
 

Kunst und Gewalt


Leitung: Matthias Rogg, Dresden / Katja Protte, Dresden

Das Militärhistorische Museum (MHM) gehört nach dem Umbau durch den US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind zu den bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen Europas. Der rund 30 Meter hohe »Libeskind-Keil«, der sich durch das alte königlich-sächsische Arsenalgebäude schiebt, symbolisiert, wofür auch die inhaltliche Ausrichtung des MHM steht: Multiperspektivität, Brechung gewohnter Wahrnehmungsmuster, das Öffnen von Denkräumen. Das Spannungsverhältnis lokal – global ist Teil dieses multiperspektivischen Ansatzes; es spiegelt sich bereits in der Architektur des Hauses wider.
Das MHM erzählt eine Kulturgeschichte der Gewalt, bei der Kunst eine wichtige Rolle spielt. Kunstwerke von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart zeugen von der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Krieg und Militär in unterschiedlichen Epochen; Installationen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler im Libeskind-Keil erlauben eine ungewöhnliche Annäherung an Themen wie  »Krieg und Gedächtnis« oder »Schutz und Zerstörung«, sie konfrontieren Besucherinnen und Besucher mit ihren Emotionen, mit ihrem eigenen Gewaltpotential.
Beim Ortstermin am MHM führen die Kuratoren der Kunstsammlung durch  Dauerausstellung und Depot. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion mit der Direktion des Hauses.

Anfahrt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr