Protokoll 2009
Protokoll der Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V.
auf dem 30. Deutschen Kunsthistorikertag am Freitag, den 27. März 2009, von 17.00-19.50 Uhr im Hörsaal 114 des Hörsaalgebäudes der Universität Marburg
Anwesend:
Vorstand: Prof. Dr. Georg Satzinger (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Hubert Locher (Zweiter Vorsitzender), Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, Prof. Dr. Hubertus Kohle, Dr. Gerhard Lutz, Dr. Hartmut Ritschel, HD Dr. Katharina Corsepius (Geschäftsführerin) und 134 weitere Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. sowie Prof. Dr. Hellmut Lorenz (CIHA-Vizepräsident) als Gast
Tagesordnung:
- Bericht des Ersten Vorsitzenden
- Bericht der Geschäftsführerin
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung des Vorstandes
- Satzungsänderung §6:Streichung des Satzes „Ihm soll ... sein muß.“
§ 6 in der Fassung vom 21. März 2001: „[…] Der Vorstand regelt seine Geschäftsordnung selbst. Ihm soll ein vom Vorstand zu bestimmender, ehrenamtlich tätiger Justitiar zur Seite stehen, der nicht Mitglied des Verbands sein muß. […]“ - Verschiedenes
- Wahlen
Begrüßung, Beschlußfähigkeit, Tagesordnung
Der Erste Vorsitzende eröffnet die Mitgliederversammlung und begrüßt die Anwesenden.
Die Versammelten erheben sich zum Gedenken an die seit der letzten Sitzung verstorbenen Kolleginnen und Kollegen: Dr. Ernst Eichhorn, Prof. Dr. Dietrich Ellger, Dr. Sabine Fehlemann, Dr. Klaus Gruna, Dr. Ursula Hoff, Prof. Dr. Konrad Hoffmann, Prof. Dr. Dietrich Kötzsche, Dr. Mechthild Landenberger, Dr. Helmut R. Leppien, Prof. Dr. Franz-Joachim Verspohl, Dr. Evelyn Weiss.
Die satzungsgemäße Beschlußfähigkeit wird festgestellt, die Tagesordnung, zu der keine Ergänzungsanträge eingegangen sind, wird mit der Verlegung der Wahlen an das Ende der Sitzung festgelegt.
TOP 1: Bericht des Ersten Vorsitzenden
Herr Satzinger beginnt seinem Bericht mit seinem Dank an den Schirmherrn, den Ministerpräsidenten des Landes Hessen Dr. Roland Koch und an die Sponsoren des 30. Deutschen Kunsthistorikertages: Axa Art, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Dr. Peter Deubner Stiftung, Elisabeth-Bräu, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Universität Marburg dankt er für den gastfreundlichen Erlaß der Raummieten. Er dankt ferner allen Organisatoren des Kunsthistorikertages, den zahlreichen Marburger Freiwilligen, dem Vorstand und besonders Frau Corsepius sowie Herrn Gaeta, Frau Heitmann und Frau Stolzenburg.
Da die Amtszeit des Vorstandes mit dieser Sitzung endet, umfaßt der Bericht den gesamten Zeitraum von vier Jahren. 2005 hatte der Vorgängervorstand als besondere Probleme die stagnierende Mitgliederzahl sowie die Finanzen des Verbandes hervorgehoben. Dementsprechend hat der Vorstand von Beginn an eine Konsolidierung der Finanzen angestrebt, die sich durch konsequentes Sparen, Effizienzsteigerung in der Geschäftsstelle und Erschließung neuer finanzieller Quellen für den Kunsthistorikertag erzielen ließ. Zugleich ließen sich die Fortdauer der Ganztagsstelle der Geschäftsstelle, eine qualifizierte Rechtsberatung, Werbung für den Verband, ein Druckkostenzuschuß für die Beiträge der Sektion "Die Bauten der 1960er Jahre – schon veraltet, aber noch nicht historisch?" des Bonner Kongresses und nicht zuletzt die Neugestaltung und beständige Pflege der Verbandshomepage realisieren. Seit Amtsübernahme sind die Aktiva um 30% gewachsen, mithin beträgt das Verbandsvermögen derzeit knapp EUR 100.000. Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Mitgliederzahlen: seit 2005 ist ein Netto-Zuwachs von 20% mit rund 350 Mitgliedern zu verzeichnen, am Tag der Mitgliederversammlung zählt der Verband 2120 Mitglieder.
Für die Außendarstellung des Verbandes besonders wichtig, konnte die seit 2000 gewünschte neue Homepage im Juni 2008 nach intensiven Vorarbeiten freigeschaltet werden, so daß nun eine flexible, benutzerfreundliche und in ihren Serviceleistungen aktuelle Homepage zur Verfügung steht. Insbesondere der Stellenmarkt gewährt einen umfänglichen und differenzierten Überblick über aktuelle Angebote. Der Vorstand hat sich bewußt dafür entschieden, diesen Service auch für Nicht-Mitglieder offen zu halten. Es sei die beste Werbung für neue Mitglieder, wie sich auch an den seither gestiegenen Mitgliederzahlen ablesen lasse. Herr Satzinger dankt Herrn Gaeta für die intensive, in engem Austausch mit dem gesamten Vorstand geleistete konzeptionelle Arbeit.
Bei den vergünstigten Museumseintritten ist der neue Übersichtsflyer von großer Hilfe; an der nach wie vor unbefriedigenden Situation der Staatlichen Museen zu Berlin wird mit Nachdruck gearbeitet. Seit Jahresbeginn können die Mitglieder zahlreiche wissenschaftliche Zeitschriften zu ermäßigten Konditionen beziehen. Der Rahmenvertrag für die kostenlose Beratung durch einen Rechtsanwalt wurde aufgrund der großen Nachfrage erweitert.
Die Attraktivität der Kunsthistorikertage zu steigern ist beständige Aufgabe. In Regensburg konnten insgesamt fast 1000 Besucher und aktive Teilnehmer gezählt werden; für Marburg ist mit etwas mehr als 800 Personen zu rechnen, doch zeigen die Reaktionen auf den Call for papers ebenso wie die Zahl der Aussteller ein klar steigendes Interesse. Die Aussteller sind eine tragende Säule der Kongreßfinanzierung, während sich die Einwerbung von Drittmitteln immer schwieriger gestaltet. Anders als 2005 in Bonn konnte in Regensburg und Marburg allen Referenten angemessene Kostenerstattung gewährt werden, obwohl die Kongreßgebühren betont niedrig gehalten wurden. Hinsichtlich der Struktur der Kongresse war die Einführung dreier Plenarsitzungen seit Regensburg ein Novum, hinzu kamen die Foren, für die in Marburg die Nachfrage stark angewachsen ist. Daran zeigt sich ein Bedürfnis, besonders aktuelle Themen zu verhandeln.
Der Verband nahm in den vergangenen Jahren Stellung zum geplanten Verkauf der Badischen Handschriften, in der Debatte um die Dresdner Waldschlößchenbrücke und zur Neuorganisation der Zuständigkeit für das Stadtschloß Weimar. Gemeinsam mit dem Deutschen Archäologen-Verband wurde Einspruch gegen die Harmonisierung der Semesterzeiten erhoben. Der Vorstand setzte sich mit Erfolg für die Einladung des Internationalen Kunsthistorikertages 2012 nach Nürnberg ein.
Die Konsolidierungsphase des Verbandes ist weitgehend abgeschlossen, so daß man sich nun um ein weiter verstärktes Wirken nach außen und um eine Vergrößerung des Informationsangebotes bemühen könne. So werde man im Rahmen der Homepage einzelne autonome Netzwerke unter dem Dach des Verbandes unterstützen können, wobei insbesondere Gruppen mit wenig Mitteln hiervon profitieren können. Fortwährend dringend sei auf eine Verbesserung der Situation der Freiberufler hinzuarbeiten. Auch die Frage der Urheberrechte in Hinblick auf die Belastung durch Reproduktionsgebühren ist dem Verband ein wichtiges Anliegen.
Herr Satzinger dankt abschließend dem gesamten Vorstand sowie auch Herrn Gaeta für die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre.
TOP 2: Bericht der Geschäftsführerin
Frau Corsepius beginnt den ersten Teil ihres Berichtes mit den Tätigkeiten des Verbandes im Rahmen seiner Vertretung im Deutschen Kunstrat, einer Sektion des Deutschen Kulturrates. Besonderes Anliegen war, vorhandene Strukturen zur Nutzung für die politische Arbeit auszubauen und Kooperationen mit anderen Verbänden aus dem Bereich der Bildenden Kunst zu intensivieren. Der Verband war, wie bereits in der letzten Mitgliederversammlung erwähnt, im Rahmen der Kölner Messen Exponatec im November 2007 auf dem Symposium des Deutschen Kunstrates „Was ist Kunst Wert?“ und mit einem eigenen Messestand vertreten. Für den November 2009 ist eine erneute Teilnahme am Symposium bereits in Planung. Im übergeordneten Gremium des Deutschen Kulturrates hat der Verband in den drei Fachausschüssen Bildung, Urheberrecht sowie Arbeit und Soziales Stimmrecht erworben. Im letztgenannten Ausschuß hat der Verband an der Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zum Schlußbericht der Enquetekommission des Deutschen Bundestages „Kultur in Deutschland“ mitgewirkt, die sich in den Handlungsempfehlungen an den Deutschen Bundestag in Bezug auf die Sozialversicherung niedergeschlagen haben. Der Verband war zudem im Branchenhearing Kunstmarkt vertreten, der gemeinsam vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie initiiert wurde. Ferner hat Frau Corsepius den Verband im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz vertreten, in deren Sitzungen u. a. Appelle zur Berücksichtigung der kulturellen Belange in der Neufassung des Raumordnungsgesetzes sowie zur Verankerung der Kultur als Staatsziel im Grundgesetz erarbeitet wurden.
Der zweite Teil des Berichtes gilt der finanziellen Situation des Verbandes. Zunächst erläutert Frau Corsepius die Einnahmen-Überschußrechnung für das Kongreßjahr 2007. Sie weist dabei zunächst auf die bereits erwähnten speziellen Ausgaben der Rechtsberatung und des gewährten Druckkostenzuschusses hin. Bei den Einnahmen für die Vermietung von Standflächen und dem neuen Segment der Werbung von Ausstellern ist mit der Summe von EUR 10.151,18 ein deutlicher Zuwachs im Rahmen der Kongreßfinanzierung zu verzeichnen. Obgleich es sich um ein Kongreßjahr handelt, schließt die Einnahmen-Überschuß-Rechnung 2007 mit einem Überschuß von EUR 7.245,30. Die Plausibilitätsprüfung der Rechnungslegung durch die tätigen Steuerberater der Bayerischen Treuhandgesellschaft ergab, daß dieser Überschuß aus regulärer Verbandstätigkeit rund EUR 10.000,00 beträgt, wenn man das Ergebnis um die Einnahmen und Ausgaben für die Kongresse 2007 und 2009 bereinigt. Dieser Überschuß stand 2007 für künftige Aufgaben zur Verfügung. Um die Aussagekraft der Bilanzen zu steigern, fließen seit dem Kalenderjahr 2007 auch die Ergebnisse einer von Herrn Gaeta durchgeführten Inventur zu Jahresbeginn ein.
Im Kalenderjahr 2008 war der Zinsertrag besonders hoch, da zu einem günstigen Zeitpunkt ein hoher Betrag für den Zeitraum eines Jahres angelegt wurde. Die Geschäftsführerin verweist auf zwei getätigte Sonderausgaben von je EUR 250,00, welche einen Zuschuß für den Kunsthistorischen Studierendenkongreß und den Erwerb der Domain kunstgeschichte.org für künftige Projekte umfaßt. Der Ausgabenüberschuß des Jahres 2008 in Höhe von EUR 12.003,46 ist im wesentlichen mit den Ausgaben für die neue Homepage zu erklären. Die in der Bilanz entsprechende Absenkung des Eigenkapitals ist auf diesen Umstand zurückzuführen. Wenn man von den einmaligen Kosten für die Homepage absieht, hat die reguläre Verbandstätigkeit zu einem Überschuß von rund EUR 8.700,00 geführt. Die Plausibilitätsprüfung der Rechnungslegung durch den Steuerberater ergab zudem, daß die Forderungen an Mitglieder auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren zurückgeführt werden konnten. In Hinblick auf das Eigenkapital in Höhe von EUR 94.421,35 erscheint der Bayerischen Treuhandgesellschaft die Finanzierung der Ausgaben für die kommenden Jahre, insbesondere aber des Kongresses 2009, gesichert.
TOP 3: Bericht der Kassenprüfer
Herr PD Dr. Holger Simon entschuldigt die Abwesenheit des zweiten Prüfers Herrn Prof. Dr. Ulrich Rehm und gibt bekannt, daß es bei den beiden Prüfungen der Jahre 2005/2006 und 2007/2008 zu keinerlei Beanstandungen gekommen ist. Die Buchhaltung ist für die Prüfer nachvollziehbar geführt worden und Herr Simon betont, daß die strukturellen Veränderungen der vergangenen vier Jahre eine positive Wirkung gehabt haben.
TOP 4: Entlastung des Vorstandes
Herr Dr. Kolb beantragt die Entlastung des Vorstandes. Ihr wird ohne Gegenstimme zugestimmt.
TOP 5: Satzungsänderung § 6: Streichung des Satzes „Ihm soll ... sein muß.“
Der entsprechende Passus der Satzung ist nach Auskunft von Herrn Satzinger eigens für den verstorbenen Rechtsanwalt Haeusgen aufgenommen worden, der nicht Mitglied des Verbandes war. Mittlerweile habe man einen Rahmenvertrag mit einer Kanzlei geschlossen. Nach kurzer Diskussion kommt es zur Abstimmung über die Streichung, die mit einer Dreiviertelmehrheit beschlossen wird.
TOP 6: Verschiedenes
Bei dem sich in den Foren des Kunsthistorikertages artikulierenden Bedürfnis nach Aktualität sieht der Vorstand Diskussionsbedarf wegen deren Einbettung in den Kongreß. In der Diskussion wird deutlich, daß den auch in Marburg gut angenommenen Foren nach Möglichkeit künftig ein größeres Zeitfenster eingeräumt und auch dem allgemeinem Bedürfnis nach dem Besuch mehrerer Foren Rechnung getragen werden soll.
Die im Vorjahr vorgenommene Mitgliederbefragung hat bei 945 abgegebenen Stimmen ergeben, daß sich 80 Prozent der Mitglieder ein elektronisches Mitgliederverzeichnis im geschützten Bereich der Homepage wünschen. Herr Satzinger merkt an, daß dessen Einführung nicht die Aufgabe des gedruckten Verzeichnisses bedeute, lediglich der Erscheinungstakt müsse geändert werden, um nicht in der Zeit intensiver Kongreßvorbereitung die Arbeitskapazität über Gebühr zu beanspruchen. Bei der sich anschließenden Abstimmung wird die Einführung eines elektronischen Mitgliederverzeichnisses mit Zweidrittelmehrheit beschlossen.
Hinsichtlich der Austragung des 31. Kunsthistorikertages liegen wiederum zwei Einladungen vor: zum einen hat Herr Dr. Wullen die Einladung an das Kulturforum nach Berlin erneuert, zum anderen hat Herr Prof. Dr. Kummer nach Würzburg eingeladen. Nach Diskussion spricht sich die Mehrheit der anwesenden Mitglieder für Würzburg aus (66 Stimmen, gegenüber 53 Stimmen für Berlin).
Herr Großmann berichtet über den Stand der Vorbereitungen für den 33. Internationalen Kongreß des International Committee of the History of Arts (CIHA). Man hat sich auf das Thema "The Challenge of the Object" verständigt und es werden zwanzig Sektionen mit bis zu zwanzig Rednern stattfinden. Eine Sektion wird jeweils von einem deutschsprachigen und ausländischen Leiter geführt, wobei alle Kontinente berücksichtigt und die Sektionen jeweils epochen-, gattungs- und länderübergreifend gefaßt sind. Herr Großmann spricht seine herzliche Einladung nach Nürnberg im Jahr 2012 aus und wirbt um Mitwirkung, da vierhundert Referate zu besetzen sein werden.
TOP 7: Wahlen
Auf Vorschlag des Ersten Vorsitzenden wählt die Versammlung einstimmig Herrn Prof. Dr. Frank Büttner zum Wahlleiter. Als Wahlhelfer werden durch Akklamation Katrin Heitmann M.A. und Dr. des. Yvonne Northemann bestätigt.
Die Mitgliederversammlung wählt geheim und schriftlich den Ersten und den Zweiten Vorsitzenden jeweils in einem separaten Wahlgang. Danach findet die Wahl der Geschäftsführung statt, wobei der neu gewählte Erste Vorsitzende einen Wahlvorschlag einbringen kann. Im Anschluß findet die Wahl der vier Vorstandsmitglieder zur Vertretung der verschiedenen Berufsgruppen auf einem gemeinsamen Stimmzettel statt. Schriftliche Vorschläge liegen nicht vor.
Als Kandidat für den Ersten Vorsitz wird Herr Prof. Dr. Georg Satzinger und für den Zweiten Vorsitz Herr Prof. Dr. Hubert Locher vorgeschlagen. Beide nehmen die Kandidatur an. Als Erster Vorsitzender wird mit 133 Stimmen Herr Satzinger gewählt (2 Gegenstimmen, 6 Enthaltungen). Zum Zweiten Vorsitzenden wird mit 127 Stimmen Herr Locher gewählt (7 Gegenstimmen, 7 Enthaltungen).
Der alte und neue Erste Vorsitzende, Herr Prof. Satzinger, schlägt als Geschäftsführerin Frau HD Dr. Katharina Corsepius vor. Sie wird mit 127 Stimmen gewählt (5 Gegenstimmen, 6 Enthaltungen).
Die vier weiteren Vorstandsmitglieder werden entsprechend der Satzung nach Berufszweigen gewählt. Herr Prof. Dr. Hubertus Kohle kandidiert nicht mehr als Vertreter der Hochschulen und Forschungsinstitute. Die vorgeschlagene Frau Prof. Dr. Barbara Welzel nimmt die Kandidatur an. Sie wird mit 116 Stimmen gewählt (10 Gegenstimmen, 10 Enthaltungen, eine ungültige Stimme).
Für die Vertretung der Museen kandidiert Herr Prof. Dr. G. Ulrich Großmann, der mit 125 Stimmen, 4 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen sowie einer ungültige Stimme seine Wahl annimmt.
Als Vertretung der Berufsgruppe Denkmalpflege wird neben dem nochmals kandidierenden Herrn Dr. Hartmut Ritschel auch Herr Dr. Matthias Exner vorgeschlagen, der die Kandidatur ebenfalls annimmt. Herr Exner erhält 86, Herr Ritschel 35 Stimmen bei 15 Enthaltungen und einer ungültigen Stimme. Herr Exner nimmt die Wahl an und ist gewählt.
Herr Dr. Gerhard Lutz steht für die Vertretung der freien Berufe nicht mehr zur Verfügung. Es wird Frau Dr. Barbara Polaczek vorgeschlagen, die ihre Kandidatur annimmt. Frau Polaczek wird mit 122 Stimmen gewählt (3 Gegenstimmen, 11 Enthaltungen, eine ungültige Stimme).
In der Zeit der Auszählung der Wahlergebnisse der vier Vorstandsmitglieder wird die Wahl der Kassenprüfer vorgenommen. Herr Rehm hat mitgeteilt, daß er für diese Aufgabe nochmals zur Verfügung steht. Auch Herr Simon erklärt sich hierzu bereit. Die Wiederwahl der beiden Kassenprüfer wird ohne Gegenstimmen beschlossen.
Der Erste Vorsitzende dankt den scheidenden Vorstandsmitgliedern Kohle, Lutz und Ritschel. Er dankt den anwesenden Mitgliedern für das Vertrauen und schließt die Mitgliederversammlung gegen 19.50 Uhr.
Protokoll:
Marcello Gaeta
Die in der Mitgliederversammlung ausgeteilte Tischvorlage mit der ausführlichen Rechnungslegung und den Bilanzen 2007 und 2008 wird interessierten Mitgliedern auf Anfrage gerne von der Geschäftsstelle zugesandt.
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Protokoll der Mitgliederversammlung 2009 (veröffentlicht in der Kunstchronik Bd. 62 (2009), Heft 7, S. 332-337) |


