Satzung (10.03.2017)

Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.

Hinweis: Die vorliegende Fassung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 10. März 2017 beschlossen und ist seit diesem Zeitpunkt in Kraft. Die Prüfung durch das zuständige Amtsgericht steht noch aus.

Satzung

§ 1

Der Verband Deutscher Kunsthistoriker ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz in Bonn. Er hat die Interessen der Wissenschaft der Kunstgeschichte in Deutschland wahrzunehmen, ihre auswärtigen Verbindungen zu pflegen und als Berufsverband die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten. Er ist Träger des Deutschen Kunsthistoriker­tages.

§ 2

Mitglied des Verbandes kann jede(r) Kunsthistoriker(in) mit abgeschlossener Hoch­schul­ausbildung werden. Einzelne Fachleute, die sich auf dem Gebiet der Kunst­for­schung ausgewiesen haben, können auf Antrag Mitglieder werden, wenn sie von zwei Mitgliedern des Verbandes empfohlen werden. Über die Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

§ 3

Der Jahresbeitrag für Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Das Geschäftsjahr des Verbandes ist das Kalenderjahr.

§ 4

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Streichung. Der Austritt aus dem Verband erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand; er ist nur zum Schluss des Geschäftsjahres zulässig und ist bis zum 15.11. des laufenden Jahres anzuzeigen.

Der Vorstand kann den Ausschluss des Mitgliedes beschließen, wenn seine Mitglied­schaft mit den satzungsgemäßen Zwecken des Verbandes nicht mehr vereinbar ist. Dem Mitglied ist vor dem Beschluss über den Ausschluss mit Monatsfrist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Berufung an die Mitgliederversammlung ist zulässig.

Die Mitgliedschaft kann gestrichen werden, wenn der Beitrag in den letzten Jahren nicht entrichtet worden ist. Die Streichung muss dem Mitglied wenigstens sechs Wo­chen vor Jahresende angekündigt, die erfolgte Streichung ihm schriftlich mitgeteilt wer­den.

§ 5

Die Organe des Verbandes sind:

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand.

§ 6

Der Vorstand besteht aus dem/der ersten Vorsitzenden, dem/der zweiten Vor­sit­zen­den und vier weiteren Mitgliedern. Der/die erste Vorsitzende und der/die zweite Vorsit­zen­de bilden gemeinsam den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Von den vier weiteren Vor­stands­mit­gliedern wird eines zum/zur Schatzmeister(in) gewählt.

Der/die erste Vorsitzende vertritt den Verband einzeln, im Übrigen wird der Verband durch den/die zweite(n) Vorsitzende(n) vertreten.

§ 7

Im Vorstand sollen folgende kunsthistorische Berufsgruppen durch jeweils ein Mitglied vertreten sein:

  • Hochschulen und Forschungsinstitute
  • Museen
  • Denkmalpflege
  • freie Berufe.

Der Vorstand wird für vier Jahre von der Mitgliederversammlung in schriftlicher, gehei­mer Abstimmung gewählt. Seine Tätigkeit beginnt am Tag nach der Wahl. Wiederwahl ist zulässig.

§ 8

Der Vorstand bestimmt die Richtlinien für die Tätigkeit des Verbandes. Er verwaltet die Mittel des Verbandes. Die Mittel sind für die Aufgaben des Verbandes zu verwenden. Über die Verwendung ist der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Die Jahres­abschlüsse sind von zwei Rechnungsprüfern, die von der Mitgliederversammlung zu wählen sind, zu prüfen, der Mitgliederversammlung ist über dieses Ergebnis Bericht zu erstatten. Die Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstandes.

§ 9

Der Vorstand beruft alle zwei Jahre die Mitgliederversammlung unter Vorlage der Ta­ges­ordnung ein, die möglichst anlässlich des Deutschen Kunsthistorikertages abge­hal­ten werden soll. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den/die Vorsitzende(n) vier Wochen vor der Sitzung unter Angabe der Zeit, des Ortes und der Tagesordnung. An­trä­ge an die Mitgliederversammlung sind spätestens zwei Wochen vor der Sitzung schrift­lich beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand bereitet den Deutschen Kunsthistoriker­tag vor, der möglichst in jedem zweiten Jahr zusammentritt.

Die Leitung der Mitgliederversammlung hat der/die erste Vorsitzende des Verbandes. Die Mitgliederversammlung kann eine(n) Wahlleiter(in) mit einfacher Mehrheit bestim­men.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies vom zehn­ten Teil der Mitglieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand ver­langt wird. Form und Frist der Berufung sind die gleichen, wie bei der ordentlichen Mit­gliederversammlung. Die bei den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem/der Versammlungsleiter(in) und Pro­to­koll­führer(in) zu unterzeichnen.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der zur Mitgliederversamm­lung erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

§ 10

Die Mitglieder des Verbandes erhalten vom Vorstand einen Ausweis über die Ver­band­zugehörigkeit, um sie in ihren wissenschaftlichen und beruflichen Arbeiten nach allen Richtungen zu unterstützen.

§ 11

Der Vorstand berät Mitglieder auf Wunsch in beruflichen Angelegenheiten.

§ 12

Für die Behandlung von Sonderfragen können vom Vorstand Berichterstatter oder Aus­schüsse bestellt werden.

§ 13

Mitteilungsblatt des Verbandes ist die „Kunstchronik“.

§ 14

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stim­mengleichheit entscheidet der/die Vorsitzende. Satzungsänderungen oder der Be­schluss über die Auflösung des Verbandes werden von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen. Beschlüsse der Mit­glie­derversammlung sind von dem/ der Versammlungsleiter(in) und Protokollführer(in) zu unterzeichnen.

§ 15

Bei Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes bestimmt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit, welcher gemeinnützigen Institution der deutschen Kunstgeschichte die vorhandenen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

§ 16

Diese Satzung tritt mit der Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung in Kraft. Die vorherige Satzung tritt außer Kraft. Soweit seitens der zuständigen Justizbehörden im Zusammenhang mit der Eintragung der Satzung Änderungen gefordert werden, ist der Vorstand berechtigt, diese Satzungsänderungen zu beschließen.

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 10. März 2017 beschlossen.