Museumskuratoren für Fotografie 2019
der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat 1999 das Stipendienprogramm „Museumskuratoren für Fotografie" ins Leben gerufen. Alle zwei Jahre erhalten drei Stipendiaten eine zweijährige museumsspezifische Ausbildung sowie die Möglichkeit, das museale und wissenschaftliche Umfeld des Bereichs Fotografie kennenzulernen.
Die Krupp-Stiftung möchte mit diesem Programm den Kuratorennachwuchs auf dem Gebiet der Fotografie nachhaltig fördern und der Ausbildung von Museumskuratoren neue Impulse geben.

Inhalt des Stipendiums
In Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang, Essen, der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum, dem Fotomuseum Winterthur, dem Getty Research Institute, Los Angeles, dem Centre Georges-Pompidou, Paris, und dem Victoria and Albert Museum, London, vergibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Februar 2019 drei Stipendien für künftige Museumskuratoren auf dem Gebiet der Fotografie. Im Verlauf des Stipendienprogramms haben die Stipendiaten die Möglichkeit, für jeweils sechs Monate an den drei genannten Museen in Deutschland und der Schweiz und einer der drei genannten Einrichtungen im Ausland eine museumsspezifische Ausbildung zu erhalten und mindestens an einem Ausstellungsprojekt oder Forschungsvorhaben zur Fotografie (einschließlich einer Publikation in Form eines Aufsatzes) mitzuarbeiten. Zudem werden an allen Ausbildungsorten Möglichkeiten angeboten, das museale und wissenschaftliche Umfeld des Bereichs Fotografie kennenzulernen. Bestandteil des Programms ist auch die selbstständige Organisation und Durchführung eines Symposiums / Workshops zu besonderen Fragen der Fotografie.

Antragsteller
Die Kandidaten müssen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss an einer deutschen Universität verfügen (M.A. oder Promotion), vorzugsweise in einem kunst- oder kulturwissenschaftlichen Fach. Sie sollten nicht älter als 35 Jahre sein und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder mindestens seit drei Jahren in der Bundesrepublik Deutschland wohnen. Die Kandidaten sollten über sehr gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache verfügen (Niveau B2 oder höher).

Antragsunterlagen
Es wird gebeten, für die Antragstellung das auf der Homepage hinterlegte Formular zu verwenden. Ferner sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Bewerbungsformular
  • Bestätigung über Kenntnisnahme der Informationen zum Datenschutz
  • Darstellung des speziellen Interesses im Bereich Fotografie und Museumsarbeit in deutscher und englischer Sprache (ca. zwei Seiten)
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • ein Exemplar der Magister-/Masterarbeit oder Dissertation sowie eine Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache (maximal zwei Seiten)
  • Veröffentlichungen zur Fotografie, falls vorhanden
  • Kopien von Hochschulzeugnissen und Urkunden über die Verleihung akademischer Grade
  • Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers oder eines wissenschaftlichen Betreuers

Die angeführten Antragsunterlagen müssen in siebenfacher Ausfertigung eingesandt werden (Magister-/Masterarbeit oder Dissertation nur ein Exemplar).

Antragsbearbeitung
Das Auswahlgremium tagt in der Regel vier Wochen nach Ablauf der Einsendefrist. Das Auswahlverfahren ist vertraulich. Auskünfte über Entscheidungsgründe werden nicht gegeben. Rechtsansprüche auf Zuerkennung des Stipendiums sind ausgeschlossen.

Förderumfang
Das Stipendium ist mit 55.000 € dotiert und wird für die Dauer von jeweils zwei Jahren vergeben. Für den halbjährigen Auslandsaufenthalt und die Reisekosten ins Ausland gewährt die Stiftung einen Zuschuss.

Termine
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 10. Januar 2019 (Es gilt das Datum des Poststempels.) Arbeitsbeginn für die Stipendiaten ist Mai 2019.

Kontakt
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
Hügel 15, 45133 Essen
Postfach 23 02 45, 45070 Essen
Telefon: +49 (0)201 188-4805
E-Mail: lorch(at)krupp-stiftung.de


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Quelle: Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.